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Jan 10

Herrenhemden – ein kleiner Ratgeber rund um des Mannes wichtigstes Kleidungsstück

Die Kleiderregeln in Unternehmen sind längst nicht mehr so streng, wie das noch vor einigen Jahren der Fall war. Dennoch sollte der Mann von heute ein paar Hemden „vorhalten“, um bei Meetings und bei Kundenkontakt einen guten Eindruck zu hinterlassen. Hemden werden heutzutage aber nicht nur in der Firma bzw. am Arbeitsplatz getragen. Auch auf besonderen Anlässen sowie in der Freizeit gehört das Kleidungsstück zu den Must-haves. Das Tolle an Hemden ist übrigens, dass sie sich sowohl als Sommer- als auch als Wintermode eignen.

Was trägt Mann im Büro?

Im Unternehmen sind Farben wie Hellblau oder Weiß eine gute Wahl. Das Hemd sollte unbedingt langärmlig sein. Andernfalls wirkt es zu freizeitmäßig. Es kann mit kleinkarierten Karomustern oder mit dezenten Streifenmustern versehen sein. Große Karos und breite Streifen sind im Büro hingegen ein No-Go.

In der Freizeit ist alles erlaubt!

In der Freizeit sieht das anders aus. Hier ist quasi alles erlaubt. Das Herrenhemd wirkt besonders lässig, wenn Mann die Ärmel hochkrempelt. Auch Holzfäller- und Jeans-Hemden sind absolut angesagt.

Feierliche Anlässe – das Hemd muss zum Anzug passen

Bei feierlichen Anlässen, wie beispielsweise einer Hochzeit, trägt Mann Weiß oder Schwarz. Während weiße Hemden mit nahezu allen Anzügen kompatibel sind, trägt Mann schwarze Hemden i.d.R. nur zu einem Anzug derselben Farbe.

Was zeichnet ein hochwertiges Herrenhemd aus?

Mann erkennt ein gutes Hemd an seinem Stoff und an der Verarbeitung. Die Nähte bleiben auch nach mehrfachem Waschen glatt und das Hemd behält seine Form. Darüber hinaus sind Herrenhemden mit hoher Qualität einfacher zu bügeln.

Das liegt daran, dass der Stoff, nachdem er gewaschen und getrocknet wurde, weniger falten wirft. Ein Stoff, der sehr häufig für die Herstellung von hochwertigen Herrenhemden verwendet wird, ist Baumwolle. Diese kann auf verschiedene Weisen verarbeitet und gewebt werden. Es entstehen unterschiedliche Webarten. Auf diese wird im folgenden Abschnitt eingegangen.

Tipp: Setzen Sie auf Kleiderschränke mit ausreichend Stauraum, geräumigen Fächern, Gürtel- und Krawattenhaltern sowie anderen praktischen Details. So bewahren Sie hochwertige Kleidungsstücke sicher und kompakt auf. Je nach Verwendungszweck eignen sich laut Livingo vor allem gelaugte sowie geölte Massivhölzer wie Kiefer, Erle oder Buche für einen Kleiderschrank, der durch seine Nussbaumoptik in praktisch jedem Schlafzimmer Akzente zu setzen vermag.

Verschiedene Baumwoll-Hemden

  • Männerhemden aus Batist zeichnen sich durch eine enorme Luftigkeit und Leichtigkeit aus. Somit sind die Hemden besonders gut für heiße Tage geeignet. Die Webung ist sehr fein. Eine Unterart dieser Webung ist der sogenannte Schweizer Batist. Dieser wird auch als Marco-Batist bezeichnet. Es handelt sich um Hemden aus ägyptischer Baumwolle.
  • Auch Twill ist eine wichtige Webart. Sie findet vor allem bei Freizeithemden Verwendung. Die Faser verläuft hier diagonal.
  • Herrenhemden aus Popeline bestechen durch einen sehr hohen Tragekomfort und eine besonders starke Strapazierfähigkeit. Der Stoff, für den ein leichter Rippeffekt typisch ist, wird allgemein als sehr hochwertig angesehen.
  • Flanell-Hemden verfügen über eine weiche Oberfläche. Hierfür wird die Baumwolle aufgeraut. Der Stoff wird vor allem für Freizeithemden genutzt. Er hat sehr gute wärmende Eigenschaften.
  • Die Webart Oxford gilt wiederum als verhältnismäßig grob. Hemden aus diesem Stoff sind besonders strapazierfähig und weich. Weitere Stoffe für Herrenhemden Es gibt natürlich nicht nur Hemden aus Baumwolle in unterschiedlichen Webarten, sondern auch aus anderen Materialien sowie aus Materialmixen. Zu diesen weiteren Stoffen zählen Leinen, Seide, und Wolle.

Was darf’s denn sein: ein tailliertes, ein gerades oder ein weites Hemd?

Während Herrenhemden mit der Bezeichnung „Slim Fit“ tailliert und eng geschnitten sind, gelten „Regular Fit“-Hemden höchstens als leicht tailliert. Sie sind normalerweise gerade. Und dann gibt es noch Männerhemden mit der Bezeichnung „Loose Fit“ oder „Comfort Fit“. Diese sind besonders weit geschnitten und die obere Rückenpartie ist üblicherweise mit zwei Falten versehen. Mann trägt diese Hemden extra locker.

Die Kragenweite bestimmt die Größe

Die Größe von Herrenhemden wird in Deutschland üblicherweise in der Kragenweite (cm) angegeben – zumindest bei Konfektionshemden. Dabei werden stets zwei aufeinanderfolgende Weiten (beispielsweise 39 und 40) zusammengefasst. Manche und vor allem globale Hersteller geben zusätzlich die US-amerikanischen Konfektionsgrößen, also „S“ bis „XXL“ an.

Standardgrößen für Herrenhemden:

  • 37/38
  • 39/40
  • 41/42
  • 43/44
  • 45/46

Einige Hersteller bieten Konfektionshemden auch in Übergrößen an:

  • 3XL (47/48)
  • 4XL (49/50)
  • 5XL (51/52)
  • 6XL (53/54)

Es gibt Herrenhemden also in sämtlichen Größen sowie in diversen Ausführungen. Um einen guten Eindruck zu machen, sollte der Mann ein paar Dinge beachten und das Hemd dem Anlass entsprechend auswählen.