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Aug 14

Retro Trend oder ein Fall für das Badehosenmuseum? Die Slip-Badehose

Jeden Sommer stehen Männer vor demselben Dilemma: Wähle ich meine Badehose hauteng oder knielang? Trage ich sie bunt oder doch lieber in einer Farbe? Mit Gummizug oder mit einem Gurt? Oder doch lieber die Slip-Badehose, kurz und knackig? Die Läden bieten unterdessen zahlreiche Modelle und Varianten in knalligen Farben und kuriosen Schnittmustern an. Die konventionelle Slip-Badehose ist hier als einfache Alternative häufig vertreten. Junge Männer stellen sich jedoch die Frage, ob das Tragen einer Slip-Badehose überhaupt noch zeitgemäß ist. Ist sie nicht eher ein Tabu und gehört in das Badehosenmuseum des letzten Jahrhunderts?

So baden Männer heute

Wie baden Männer im Jahr 2013? Dies wurde in einer Studie durch das Reiseportal Ab-In-Den-Urlaub.de ermittelt. Die knielange Surfer-Shorts ist demnach bei einer Zielgruppe im Alter von 14 bis 39 Jahren die beliebteste Variante. Eine enge Slip-Badehose wird hingegen nur von einem Anteil von zwei Prozent getragen. Der Rest geht mit einer Boxer-Badehose an den Strand. Während der Slip unter jungen Männern fast schon ausgestorben ist, erlebt er unter den Befragten bei einem Alter von mehr als 40 Jahren hingegen einen Aufschwung. Hier wird er regelmäßig von einem Anteil von mehr als 19 Prozent getragen.

Unter jungen Frauen immer noch ein Hit

Wenig Stoff ist bei jungen Frauen immer noch beliebt. So ist der Slip in der Kombination mit einem Bikini unter einem Anteil von 57 Prozent aller Befragten im Alter von 14 bis 39 Jahren vertreten. Dieser Anteil nimmt mit zunehmendem Alter allerdings ab. Der traditionelle Badeanzug ist bei Frauen in einem Alter von mehr als 40 Jahren nämlich die beliebteste Variante, ins Wasser zu gehen. Zu einem tapfereren Kontrahenten gehören auch die Hotpants. Sie werden von jeder sechsten Frau im Alter von weniger als 40 Jahren getragen. Bei älteren Frauen machen sie sogar einen Anteil von 20 Prozent aus. Eine äußerst seltene Form in hingegen der Microkini. Er wird unter den Frauen von gerade einmal 2 Prozent getragen.